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Diabetes

Was ist Diabetes mellitus?

Der Name Diabetes mellitus kommt aus dem Griechischen und bedeutet soviel wie"honigsüßer Durchfluss".

Diabetes ist eine Stoffwechselerkrankung, die zu erhöhten Blutzuckerwerten führt.

Man unterscheidet zwei Diabetestypen:

 

Diabetes Typ 1:

...entsteht durch einen Mangel am Hormon Insulin. Körpereigene Abwehrstoffe (Antikörper) zerstören die Insulin produzierenden Zellen der Bauchspeicheldrüse.

Dies ist der klassische Insulinmangeldiabetes, der meist schon im Kindes- oder Jugendalter beginnt.
 

Rund 95 Prozent der geschätzten acht Millionen Diabetiker in Deutschland leiden unter Typ-2,

nur fünf Prozent unter Typ-1.

Beide Diabetesformen können familiär gehäuft vorkommen.

Insulin schließt die Zellen wie ein Schlüssel auf, so dass der Zucker aus dem Blut in die Zellen gelangen kann.

 

Diabetes Typ 2:

...entsteht zum einen durch eine verminderte Empfindlichkeit der Körperzellen für Insulin (Insulin- resistenz).

Zum anderen führt eine jahrelange Überproduktion von Insulin zu einer "Erschöpfung" der Insulin produzierenden Zellen.

Typ-2-Diabetes wird auch als Altersdiabetes bezeichnet, da er meist erst im Erwachsenenalter beginnt. Heute trifft der Altersdiabetes aber auch stark übergewichtige Jugendliche.

 

Das Diabetische Fußsyndrom: 

Chronische Wunden beim Diabetischen Fußsyndrom heilen nur schwer ab und können über Monate fortbestehen.

Sie infizieren sich häufig, weil sie über längere Zeit unentdeckt und daher ungeschützt bleiben. Diabetes beeinträchtigt die Fähigkeit des Körpers, bakterielle Angriffe abzuwehren.

Die Hauptursachen für Amputationen bei Diabetikern sind häufig Infektionen und Wundfäule (Gangrän).

 

Etwa 50% aller Amputationen, die nicht durch einen Unfall verursacht wurden, betreffen Patienten mit Diabetes mellitus.

 

 

Das Amputationsrisiko ist für Diabetiker um mindestens 15fach höher als bei Nicht-Diabetikern.

Jährlich werden in Deutschland 23.000 - 28.000 Amputationen an Diabetikern durchgeführt. Jede vierte Einweisung eines Diabetikers in ein Krankenhaus erfolgt aufgrund des diabetischen Fußsyndroms.

 

Vorher

Nachher

 

Vorher

Nachher

 


Diabetische Füße

Trockene rissige Haut, Fehlstellungen der Knochen, falsche Druckverteilung, Schwielen, Druckstellen und Wunden: Treten mehrere dieser Veränderungen zusammen auf, spricht man von einem Diabetischen Fußsyndrom.

Dies ist eine häufige und schwere Komplikation des Diabetes mellitus. In Deutschland gibt es derzeit ca. 8 Millionen Diabetiker. Schätzungen gehen davon aus, dass 15 % der Betroffenen ein Diabetisches Fußsyndrom entwickeln, vor allem schlecht heilende Wunden oder Fußgeschwüre sind die Folge.